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Preußisches Finanzministerium

Bedeutende preußische Zentralinstanz ist jetzt über die Online-Archivdatenbank recherchierbar.

Gegründet 1808 bestand das Preußische Finanzministerium bis 1944. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bestand geteilt und in der Folge der deutschen Teilung ein kleinerer Teil in Dahlem, der größere in Merseburg bewahrt.
Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung erfolgte gemäß Einigungsvertrag 1990 die Rückführung der Bestände des Zentralen Staatsarchivs der DDR in die Zuständigkeit des GStA PK. In den folgenden Jahren wurden die Teil-Bestände „I. HA Rep. 151 Preußisches Finanzministerium“ vereinigt, wobei die Klassifikation im wesentlichen auf den Ordnungen der Behörden-Registratur der 1930er Jahre basiert.

Heute sind die ca. 63.000 Verzeichnungseinheiten, die aus den Jahren 1724 bis 1947 stammen, in der Archivdatenbank ARGUS erfasst und online recherchierbar.

Die Akten sind insbesondere auch für die Provenienzforschung von Bedeutung, da Unterlagen aus der NS-Zeit über die Einziehung und Verwertung beschlagnahmter Vermögenswerte ebenso verwahrt werden wie zahlreiche Unterlagen über viele Erwerbungen der preußischen Museen.

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