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Retrokonversion von Findmitteln

Mit finanzieller Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) konnte im April 2010 ein Projekt zur Retrokonversion von Findmitteln des Geheimen Staatsarchivs PK durch einen externen Dienstleister erfolgreich abgeschlossen werden. Ziel des Vorhabens war die Übertragung der Findmittel aus der analogen Papier- in die digitale Form und ihre anschließende Bereitstellung in der archiveigenen Datenbank und als Online-Findbuch.

Es stehen damit ab sofort die Online-Findbücher folgender Bestände zur Verfügung:
I. HA Rep. 75 A Preußische Gesandtschaft am Bundestag
I. HA Rep. 77 Innenministerium, Abteilung Ost-West
I. HA Rep. 81 Gesandtschaft London nach 1807I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Paris nach 1807
I. HA Rep. 97a Obertribunal
III. HA Departement Neuchâtel

Die ersten fünf der sechs retrokonvertierten Bestände sind für die Erforschung der preußischen und deutschen Außenpolitik zwischen den napoleonischen Kriegen und der Weimarer Republik von zentraler Bedeutung. Die Bereitstellung der Findmittel über das Internet kann gerade für Themen mit internationalem Bezug ausländischen Forschern die Orientierung in den Beständen und die gezielte Vorbereitung ihrer Archivrecherchen in Deutschland ermöglichen. Die Retrokonversion des Bestandes „Obertribunal“ soll der rechtshistorischen Forschung den Bestand des höchsten preußischen Gerichts im 19. Jahrhundert erschließen.

Informationen über das Förderungsprogramm der DFG zur Digitalisierung archivischer Findmittel in öffentlichen Archiven (Retrokonversion) sind auf den Internetseiten der “Koordinierungsstelle Retrokonversion” bei der Archivschule Marburg zu finden.

Virtuelle Menüführung im Bereich Rückblick/Vorschau: Blick vom Eingangsbereich des Dienstgebäudes zum Treppenaufgang in Richtung Forschungssaal