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Archivarbeit für Preußen (als Buch)

Archivarbeit für Preußen. Symposion der Preußischen Historischen Kommission und des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz aus Anlass der 400. Wiederkehr der Begründung seiner archivischen Tradition, herausgegeben von Jürgen Kloosterhuis.

Berlin: Selbstverlag des Geheimen Staatsarchivs PK 2000 (= Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, Arbeitsberichte 2).

X, 490 S., 1 s/w Abb. (Keine ISBN); Preis 12,70 €

Die 400. Wiederkehr der Begründung seiner archivischen Tradition beging das GStA PK 1998 bewusst nicht mit einem Festakt oder einer Ausstellung, sondern mit einer Arbeitstagung, die in zwei Sessionen aktuelle Probleme des Archivs und Rückblicke auf große Editionsprojekte der brandenburg-preußischen Geschichte verband. Dazu tritt im vorliegenden Band eine Quellen-Dokumentation, die Schlaglichter auf Wendepunkte der „Archivarbeit für Preußen“ in den Jahren 1598 (erstes archivisches Findmittel), 1881 (Formulierung des Provenienzprinzips) und 1945 (Zwischen Krieg und Frieden) wirft.

Inhaltsverzeichnis: „Archivarbeit für Preußen“ – und ihre heutigen Rahmenbedingungen. Grußworte von Johannes Kunisch, Angelika Menne-Haritz und Norbert Reimann. I. Session: „Von der Öffnung des Geheimen“. Standortbestimmungen und Perspektiven des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz. Norbert Zimmermann: Überlegungen zu den Rechtsgrundlagen des Geheimen Staatsarchivs. Reinhart Strecke: Der lange Weg nach Dahlem. Baugeschichte und –Probleme des Geheimen Staatsarchivs. Jürgen Kloosterhuis: Von der Repositurenvielfalt zur Archiveinheit. Die Etappen der Tektonierung des Geheimen Staatsarchivs. II. Session: „Quellenerschließung im Context“. Politische Determinanten und methodische Probleme im Umkreis brandenburg-preußischer Akteneditionen. Wolfgang Neugebauer: Die „Schmoller-Connection“. Acta Borussica, wissenschaftlicher Großbetrieb im Kaiserreich und das Beziehungsgeflecht Gustav Schmollers. Bernhard R. Kroener: „Den Krieg lernen“. Die Feldzüge Friedrichs des Großen in der amtlichen Geschichtsschreibung des Kaiserreiches. Hans-Christof Kraus: Quelleneditor und Monumentalbiograph Georg Heinrich Pertz und seine Forschungen zur preußischen Zeitgeschichte. Bernd Sösemann: Historische Dokumente im parteipolitischen Tageskampf. Das Beispiel der Theodor von Schön-Ausgabe des 19. Jahrhunderts. Michael Sikora: Historisierung eines Militärmythos. Genese und Stand des Scharnhorst-Editionsprojekts. Iselin Gundermann: Unvollendet. Zur Edition des Briefwechsels zwischen Wilhelm I. und seinem Bruder Friedrich Wilhelm IV. Dieter Heckmann: Die Beziehungen der preußischen Herzöge zu west- und südeuropäischen Herrschern. Formale und inhaltliche Ergebnisse der Erschließung der Abteilung G des Herzoglichen Briefarchivs. III. Dokumentation. Jürgen Kloosterhuis: „In arduis solertia et fides“. Die „Registratura archivorum“ des Erasmus von Langenhain, 1598. Jürgen Kloosterhuis: Preußens archivische Revolution. Quellen zur Einführung und Anwendung des Provenienz Prinzips im Preußischen Geheimen Staatsarchiv und den Staatsarchiven in den preußischen Provinzen, 1881 – 1908. Eckart Henning: Das Preußische Geheime Staatsarchiv zwischen Krieg und Frieden, April – Mai 1945. Augenzeugenberichte von Joachim Lachmann und Paul Freudenberg. Anhang. Ungedruckte sachthematische Inventare zu den Beständen, Nachlässen und Sammlungen des GStA PK. Neuere Publikationen über Bestände, Nachlässe und Sammlungen des GStA PK. Veröffentlichungen des GStA PK.

Preis: 12,70 EUR
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