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Fürstentum Birkenfeld

Birkenfeld war nach Ende der Befreiungskriege zunächst von Preußen in Besitz genommen worden. In Folge des Wiener Kongresses wurde es jedoch 1817 als Fürstentum dem Großherzogtum Oldenburg zugewiesen – umschlossen von den preußischen Regierungsbezirken Trier und Koblenz. Erst 1937 gelangte es wieder an Preußen und wurde dem Regierungsbezirk Koblenz zugeschlagen.
Auf Grund der kurzen Zugehörigkeit zu Preußen befindet sich kein eigenständiger Bestand zu Birkenfeld im GStA PK. Jedoch enthalten verschiedene Bestände zentraler Behörden und Einrichtungen Brandenburg-Preußens Überlieferung zu Birkenfeld, so zum Beispiel zur Grenzregulierung mit Oldenburg und zur Angliederung 1937 (im Bestand I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern) oder zur Übernahme des Postwesens im Fürstentum durch Preußen (I. HA Rep. 103 Generalpostmeister bzw. Generalpostamt).

Für die Überlieferung zu Birkenfeld ist vor allem zu verweisen auf das Landeshauptarchiv Koblenz und das Niedersächsische Staatsarchiv, Standort Oldenburg.

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