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Bergbauinventar

Die Geschichte des Berg-, Hütten- und Salinenwesens in Preußen von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts fällt in eine Zeit, in der die Industrielle Revolution auf dem europäischen Kontinent zum Durchbruch gelangte. Der Bergbau prägte die Regionen von der Saar bis nach Schlesien; die massenhafte Nachfrage nach Primärenergie und Produkten der Grundstoffindustrie rückte den Montansektor immer mehr in den Blickpunkt von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das vorliegende sachthematische Inventar zum Bestand Ministerium für Handel und Gewerbe, Abteilung Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung, in die der größte Teil der Akten auch der älteren zentralen Montanverwaltung eingeflossen ist, öffnet dem Leser die Überlieferung der im Projektzeitraum im Montansektor federführenden preußischen Zentralbehörden. Gerade im betrachteten Zeitraum vom Ende des Siebenjährigen Krieges 1763 bis zur Verabschiedung des Allgemeinen Preußischen Bergrechts 1865 führte die straffe staatliche Lenkung des Bergwesens in der Verwaltung zur Produktion von Akten, die in ihrer Vielfalt und Aussagekraft wichtige Quellen nicht nur zur Untersuchung des historischen Staatswesens Preußen, sondern auch gleichzeitig zur Erforschung der Landesgeschichte heutiger Bundesländer darstellen.

Recherche im Inventar "Die preußische Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung 1763-1865" [PDF, 4,1 MB]

Vollständige Literaturangabe:
Frank Althoff und Susanne Brockfeld: Die preußische Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung 1763-1865. Der Bestand Ministerium für Handel und Gewerbe, Abt. Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin 2003 (Veröffentlichung aus den Archiven preußischer Kulturbesitz, Arbeitsbericht 3).

Die Publikation kann über den Buchhandel oder direkt beim GStA PK bezogen werden.

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