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Inventar zur Geschichte der preußischen Bauverwaltung 1723-1848

Das Inventar erschließt die Akten zur Geschichte der preußischen Bauverwaltung von ihren institutionellen Anfängen im 18. Jahrhundert bis 1848. Es umfasst die Zeit, seit unter den Prämissen einer bis dahin so nicht gekannten ökonomischen Dynamik die aus dem so genannten Ökonomiebau resultierenden Herausforderungen mehr und mehr das Baugeschehen bestimmten und deren Aufgaben anderen Gesetzmäßigkeiten folgten als der bis dahin maßgebende Prachtbau mit seinem traditionsgeleiteten Baubetrieb. Baufachliche Standards wurden erstmals normiert und ihre Wissensvermittlung dauerhaft organisiert. Diese Entwicklung wird in Preußen namentlich durch die Errichtung von Oberbaudepartement bzw. Oberbaudeputation und Bauakademie markiert und findet einen ersten Abschluss mit der Bildung eines langfristig eigenständigen Bauministeriums; die Fachkompetenz des technischen Baubeamten war nun auch auf der höchsten Verwaltungsebene weitestgehend einbezogen. Der Aufbau der preußischen Bauverwaltung war für die Folgezeit im Wesentlichen festgeschrieben. Die systematische Erschließung der Überlieferung zur Geschichte dieser institutionalisierten Fachkompetenz wird ergänzt durch die Auswertung entsprechender Akten zu den sich parallel ausdifferenzierenden Arbeitsschwerpunkten dieser neuen Instanz.

RECHERCHE im Inventar [PDF, 3,5 MB]

Vollständige Literaturangabe:
Inventar zur Geschichte der preußischen Bauverwaltung 1723-1848, bearbeitet von Christiane Brandt-Salloum, Ralph Jaeckel, Constanze Krause, Oliver Sander, Reinhart Strecke, Michaela Utpatel und Stephan Waldhoff. Redaktion: Reinhart Strecke. 2 Bände (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz; Arbeitsberichte, Nr. 7). Berlin: Selbstverlag des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, 2005.

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