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Reformation = Luther?

Reformation = Luther? In solcher Ausschließlichkeit: Nein! Viele geistige Strömungen führten im 15. und 16. Jahrhundert zu religiösen und politischen Erneuerungen. Eine davon war der sogenannte „Dritte Weg“. Gespeist aus der spirituell-humanistischen Bewegung der „Devotio moderna“, wagten Schüler des großen Humanisten Erasmus von Rotterdam territoriale Modernisierungsprozesse, ohne mit Rom zu brechen. Wie erfolgreich war ihr spannender Balanceakt zwischen den ideologischen Fronten des 16. Jahrhunderts?

Elisabeth M. Kloosterhuis hat in Münster in Westfalen Mittlere und Neuere Geschichte studiert, Germanistik, katholische Theologie sowie Kunstgeschichte. Lange Jahre arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am „Institut für Vergleichende Städtegeschichte“ der Westfälischen Wilhelms Universität Münster. Jetzt lebt sie als Wissenschaftlerin und Autorin in Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Rechts-, Verfassungs- sowie Geistes- und Kirchengeschichte vornehmlich des 16. Jahrhunderts, aber auch auf der Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts.

Seit vielen Jahren ist Frau Dr. Kloosterhuis in der katholischen Gemeindearbeit tätig, insbesondere in der Firmvorbereitung von Jugendgruppen, aber auch durch das kontinuierliche Publizieren liturgie- und kirchengeschichtlicher sowie spiritueller Texte.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei!

Kreuzwege. Die Hohenzollern und die Konfessionen 1517-1740
07.04.2017 bis 09.07.2017
Schloss Köpenick
Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di - So 11:00 - 18:00 Uhr
Eintrittspreis: 6,00 EUR ermäßigt 3,00 EUR
Informationen, Buchung, Feedback: 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Staatlichen Museen zu Berlin und des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz. Das Rahmenprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.

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