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„…meinem Bischof, Papst und Vater…“

Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach war seit 1511 Hochmeister des Deutschen Ordens in Preußen und mithin ein kirchlicher Amts- und Würdenträger. Politisch in Bedrängnis geraten, trug er das Ordensland 1525 dem polnischen König als Lehen auf. Fortan war Albrecht ein weltlicher Fürst und trug den Titel eines „Herzogs in Preußen“.

Bereits vor 1525 hatte Albrecht mit Luther korrespondiert. Doch erst jetzt konnte er dessen Lehre offiziell annehmen, sich auch verheiraten. Als erster Fürst überhaupt führte er die Reformation in seinem Herrschaftsgebiet offiziell ein.

In der Ausstellung zu sehen ist ein Porträt Lucas Cranach d.Ä., das Albrecht noch als Hochmeister zeigt, aber auch der spektakuläre Faltenrockharnisch, den er wohl anlässlich seiner Hochzeit 1526 trug. Weitere Highlight sind der Krakauer Vertrag von 1525, der die Säkularisation des Deutschordenslands in Preußen einleitete, eigenhändige Schreiben Luthers, Melanchthons und Calvins und Vieles mehr. Kommen Sie in die Ausstellung und lassen Sie sich überraschen…

Kreuzwege. Die Hohenzollern und die Konfessionen 1517-1740
07.04.2017 bis 09.07.2017
Schloss Köpenick
Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di - So 11:00 - 18:00 Uhr
Eintrittspreis: 6,00 EUR ermäßigt 3,00 EUR
Informationen, Buchung, Feedback: 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Staatlichen Museen zu Berlin und des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz. Das Rahmenprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.

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